Montag, 4. Januar 2016

Gesegnetes Jahr 2016



In der Stunde, 
in der alle Dinge, 
still werdend,
sich im Schatten bergend,
einen tiefen Frieden atmen ...


Schwebt ein Engel
mit fast unbewegten Flügeln
langsam über unsere Erde,
schaut bewundernd
auf sie nieder.
(Piotr Vjázemski)


Ich wünsche euch allen, ein gesegnetes glückliches und harmonisches 2016

Alles Liebe
Silvia

Dienstag, 29. Dezember 2015

Besinnliche Rauhnächte

Mystische Christrose für die 4. Rauhnacht
27./28. Dezember


Sie stieg hernieder auf die Erde,
Wie von der Sonne fällt ein Strahl.
Und schwand hinweg von dieser Erde,
Wie er verglüht im Dunkeln Tal.

Die Blume gleich im Frühlingshage,
An leib und Seele sonder Fehl,
War sie die Freude meiner Tage,
Mein Sorgentrost und mein Juwel.


Kein Wölklein, dass sich nicht zerteilte
Von ihrem sonnigen Gesicht,
Und wo sie ging und wo sie weilte,
Da war die Wärme, war das Licht.

Sie lächelte: man musste lieben.
Ein Blick: und sie gewann ein Herz ...
Und ach, was ist von ihr geblieben?
Ein kleines Grab, ein grosser Schmerz.

Christrose als Symbol des Vergehens und Lebens von
Ludwig Ganghofer.

Dieses Gedicht, das Ludwig Ganghofer in seinem Bergroman "Der Klosterjäger", seiner verstorbenen Tochter widmete, ist wie geschaffen für die 4. Rauhnacht, vom 27./28. Dezember und für den Tag "der unschuldigen Kinder" am 28.Dezember.
Das zentrale Thema ist die "Auflösung" !
Symbolisch gesehen bäumt sich das "Alte" nochmals auf und möchte das "Neue" unterdrücken. 
Am Tag der unschuldigen Kinder ist es Brauch, alle Dinge, die in den vorhergehende Rauhnächten nicht so gut gelaufen sind, zu bereinigen und damit die Schicksalsweichen für das kommende Jahr wieder positiv zu stellen 
(1.Rauhnacht; 24./25.Dez., 2. Rauhnachtnicht; 25./26.Dez.,3.Rauhnacht; 26./27.Dez.).

Das Umwandlungs-Ritual:
Schreibe alles was deiner Meinung nach nicht optimal gelaufen ist, z.B. Streit, Albträume, Unwetter, Unruhe, Hecktik, schlechte Nachrichten, Krankheit etc., auf  ein Blatt. 
Nun nimmst du ein neues Blatt und schreib alles ins Positive um.

Schlussendlich verbrennst du das erste Blatt mit den negativen Eindrücken und gibst die Asche einer Pflanze unter die Erde (kann auch eine Zimmerpflanze sein).
Das zweite Blatt, mit den positiven Sätzen, kannst du nun mit einem guten Segen unter einen Zimmerpflanzentopf legen...er wird bestimmt gedeihen.

Von Herzen wünsche ich euch weiterhin besinnliche und wärmende Rauhnächte.

Herzlichst Silvia

Freitag, 2. Oktober 2015

Herbstzeit, Zeit des Loslassens

Unsere Mutter Erde fängt wieder an Auszuatmen.


Mit ganz leisen Schritten und unaufhaltbar zieht sie sich nun wieder zurück. Zurück in die Dunkelheit, in die Stille und in die tiefe Regeneration.






Doch,
 immer noch herrscht Fülle und Reichtum.
Ein letztes Geniessen, ein dankbares Feiern,










Ernten, Einlagern, Vorbereiten....und dann, Loslassen.


 Loslassen, befreien, ausatmen.



Befreie dich aus dem "Opfer da sein".

Was ereignet sich in deinem Leben, wie gehst du damit um. Deine Sichtweise ist entscheidend.

Machst du andere oder Umstände für deine Lage verantwortlich oder siehst du darin eine Chance, deinem Leben eine andere Richtung zu geben? 

So oder so, nur du kannst entscheiden in welche Richtung du gehen willst. Wenn du selber handelst, die Verantwortung für dein Glück übernimmst, deinen Weg wählst, 
befreist du dich vom "behandeln" lassen

und kannst dich voller Überzeugung ans Steuer deines Lebens setzen.

Worauf wartest du noch, lass den Motor an, gib Gas und fahr los!


Herzliche Herbstgrüsse

Silvia

Lughnasad...das Keltische Jahreskreisfest um den 30. Juli

Lugnasad das Keltische Jahreskreisfest um den 1. August Jetzt wird wieder gefeiert…. ....das Fest des reifen Sommers, der Hitze und des Ernt...