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Dienstag, 27. April 2021

Beltane, das zweite Mondfest im keltischen Jahreskreiszyklus


Beltane, auch "Walpurgisnacht" wird traditionell in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai gefeiert und ist eines der bekanntesten Jahreskreisfeste unserer keltischen Vorfahren.
Früher wurde dieses Mondfest in der 5.Vollmondnacht des Jahres, Anfangs Mai, als Frühsommerfest gefeiert.
Es ist die Zeit der Fruchtbarkeit und der Leidenschaft. Dieses Fest ist wieder des weiblichen Aspektes unseres Lebens gewidmet, der tiefen Gefühle und der Sinnlichkeit.
 Alles Leben auf der Erde wächst nun, gedeiht und entfaltet sich explosionsartig.
In diese Zeit erwacht das Feuer der Gefühle und der Lebensfreude in uns und in der Natur.
Wenn wir nun der Analogie des Samenkorns oder unseres Vorhabens, welches wir am Anfang zu Imbolg gesäht hatten, weiter folgen wollen, geben wir nun zu unserer Tatkraft (welche bei der Tag und Nachtgleiche durch die Sonnenkraft erwachte), noch die Gefühlskraft hinzu.
 Diese Kraft haucht nun unserem Vorhaben sozusagen den vollständigen Lebensgeist ein.
 Wir gehen mit unserem Vorsatz durchs Feuer.


 Ursprünglich feierten die Kelten in dieser Nacht die heilige Hochzeit der Fruchtbarkeitsgöttin Epona oder Belisana die Licht-oder Mondgöttin und des Naturgottes Cernunnos oder Belenos, der Leuchtende- oder Sonnengott, welche für die Fruchtbarkeit und das Weitergeben des Lebens standen. In früheren Zeiten war das Beltanefest auch ein Fest der Brautschau und der Hochzeit. Damals waren es die Frauen, welche sich den geeigneten Mann, für ihre zukünftigen Kinder, aussuchten. Wenn sich ein Paar gefunden hatte, lebten sie 1 Jahr lang "auf Probe" zusammen. Nach einem Jahr entschieden nun die Frauen, ob sie mit ihrem "Auserwählten" zusammen ihr Leben verbringen und mit ihm ihre Kinder aufziehen wollten. Das Besiegeln dieser Zusammenkunft war, dass sie gemeinsam übers Feuer sprangen, bezeugt vom Lichtkönig und der Lichtkönigin.


Daher kommt auch der Ausdruck" mit jemandem/etwas durchs Feuer gehen".
Es wurde ein grosses Feuer angezündet und zusätzlich einen Baumstamm, meistens eine Birke oder Tanne, daneben aufgestellt, welcher mit bunten Bändern und Blumen geschmückt wurde. Um ihn herum wurde die ganze Nacht getanzt, gefeiert und gelacht. Noch heute kennen vielen Länder die Bräuche des Maibaums.
Bei den Mondfesten, sind der Überlieferung nach, die Zauberkräfte besonders stark.
Auch die Schichten zwischen den Welten sind jeweils besonders dünn und durchlässig. Daher können wir, mit Hilfe von Trancereisen und sogenannten " Andersweltreisen", besonders leicht Kontakt mit Pflanzen, Tieren, Steinen und Elementen und ihren geistigen Wesen aufnehmen, oder ihre Botschaften für unser Leben erhalten.

Ein wichtiger Höhepunkt des Festes war das Orakel oder die Prophezeiung, welches von der hohen Priesterin durchgeführt wurde und in der keltischen Gemeinschaft ein sehr grosses Ansehen genoss. Besonders wichtig war die Prognose ihrer kommenden Ernte, da in dieser Zeit alles davon abhing, wie sie das Überleben für die Winterzeit sichern konnten.

Ein wunderschönes Ritual für das Beltanefest, welches wir jetzt durchführen können, ist die Schamanische Krafttierreise. Dieses Ritual verbindet uns besonders kraftvoll mit der Mutter Erde und unserer tiefsten Seelenkraft.

Wir sind immer mit unserem persönlichen Krafttier verbunden, nur nehmen wir es meisten gar nicht richtig wahr.

Jedes Krafttier hat seine ganz spezifische Charaktereigenschaft, welche wir in unserem Leben verkörpern. Wenn wir nun in einer Schamanischen Reise unser Krafttier holen, verbinden wir uns bewusst mit unserer tiefsten Seelenkraft und sind im Einklang mit der Mutter Erde....

wir sind im Puls des Lebens.

Ich wünsche euch ein kraftvolles, besinnliches Beltanefest mit viel Feuerkraft und Lebensfreude

Herzlichst eure Silvia


Donnerstag, 18. März 2021

Das keltische Sonnenfest der Frühlings-Tagundnachtgleiche

Es ist wieder soweit...wir feiern nun ein weiteres Jahresfest der Kelten.
Die Frühlings-Tagundnachtgleiche.
Es ist das erste der vier Sonnenfeste und ehrt die aufkeimende Kraft im Frühling. Gefeiert wird zwischen dem 20. und 22. März.
( das erste Mondfest, Imbolg, feierten wir am 1. Februar ).
An dieser Stelle im Jahreskreis geht die dunkle Jahreshälfte in die helle über.
Tag und Nacht, Helligkeit und Dunkelheit, Mond und Sonne sind in absolutem Gleichgewicht.
 Doch ist diese Zeit auch von grossen Spannungen gezeichnet. Es gibt jetzt ein Kräftemessen zwischen Winter und Frühling.
Einmal ist es angenehm sonnig und mild, ein anders mal schneit es und ist frostig-kalt.
Doch die Sonne gewinnt immer mehr an Kraft und Helligkeit.
In dieser Zeit wird viel Wasser im Boden aufgenommen. Schneeschmelze und die häufigen Regenfälle sorgen nun für die notwendige Feuchtigkeit, damit die aufkeimenden Samen sich nähren, wachsen und durch die Erdkruste brechen können...dem lang ersehnten Licht entgegen.
Die Säfte in den Bäumen fliessen jetzt unaufhörlich empor, um die Blatt-und Blütenknospen aufzubrechen und dem Leben Platz zu machen, das unaufhaltsam und immer üppiger zu wachsen beginnt.
Für unsere Entwicklungsschritte bedeutet die Frühlings-Tagundnachtgleiche, das Umsetzen und manifestieren unserer Visionen und Wünsche, welche wir uns an Imbolg gefasste hatten.
Wir schreiten jetzt zu Taten und setzen um, was wir uns vorgenommen haben.
Wir spüren immer stärker, wie unsere Lebenskraft zurück kommt und mit zunehmendem Lich kommt auch unsere Lebensfreude merklich zurück. Endlich wollen wir die Winterkleider wegräumen und unser Zuhause kräftig auslüften.
Immer öfters zieht es uns nach Draussen und wir verspüren Lust, richtig aktiv zu werden, die frische Luft einzuatmen und dem Vogelgezwitscher zu lauschen.
Wir kommen in Bewegung!
Die impulsive Energie dieser Zeit gibt uns Kraft, etwas neues zu beginnen und uns hinauszuwagen. Oft haben viele das Bedürfnis, alte ungesunde Gewohnheiten zu verändern und frischen Wind in ihr Leben zu bringen.
Noch ist es nicht zu Spät für eine gründliche Entschlackungs-Kur. Wenn wir immer noch gezögert haben, mit der Realisierung unseren Vorsätzen....jetzt können wir bewusst beginnen, auch wenn uns die Frühjahrsmüdigkeit bremsen möchte. Das Überwinden der körperlichen und geistigen Winterträgheit fällt uns oft schwer, doch damit ist nun endlich Schluss...wir haben die Kraft der Sonne an unserer Seite.
Lets go!
Hier eine sanfte, effiziente Entschlackung aus der uralten ayur- vedischen Gesundheitslehre (natürlich nur wenn ihr absolut Gesund seit, wenn ihr Beschwerden habt, ist es besser einen kurzen Gesundheits-Check beim Arzt durchführen lassen).
Wir benötigen für die Kur folgende Produkte:
- Aloe Vera Frischsaft
- Ayur-Veda-Kräutermischung (Presslinge) "Triphala" (harmonisiert Pitta, reduziert Ama und reinigt den Darm sanft).
-Digest-Tee oder Ama-Clean-Tee (unterstützt die Verdauung).
-Meda-Tee oder Kräuterpastillen ( Fettabbauend, leicht Hungerstillend).
Sesamöl (evtl. mit ätherischen Ölen angereichert) oder Bio Kokosöl.
Basisches Badesalz (gibt spezielle Mischungen im Fachhandel).
*Gutes stilles Wasser, die Ayurvedische Lehre empfiehlt, Leitungswasser ca. 10-15 Min. abzukochen ( deses Wasser hat eine feinere Molekularstruktur und hilft Schlacken auch in den kleinsten Gefässen zu lösen und abzutransportieren).
-Evtl. zusätzlich Ayurvedische Leber-Kräuter-Pastillen um die Leber zu stärken.
Die Kur:
Vor dem Frühstück:
  • Oel-Mundspühlung nüchtern ca. 10-20 Min. (dabei wird ca.1 El. Oel im Mund langsam durch die Zähne "gezogen", auf keinen Fall herunterschlucken!), danach das Öl in einem doppelschichtigen Haushaltstuch im Müll entsorgen!
  • Ein "Schnapsgläschen" voll Aloe Vera Frischsaft langsam trinken.
  • 1 Kräutertablette Triphala (Tri-Clean) mit etwas Flüssigkeit einnehmen.
Frühstück Vorschlag:
  • Frischgeschrotete Dinkelflocken mit Wasser aufkochen und zu einem Brei verrühren, mit Gewürzen wie Zimt, Vanille und Kardamom verfeinern, einen Apfel dazureiben und einen Teelöffel Sahne hinzufügen.
  • Dazu 1-2 Digest-Tee trinken
Im Laufe des Vormittags:
  • 1-2 Tassen Meda-Tee trinken
  • bei grossem Hunger eine milde, gutgereifte Frucht essen.
Mittagessen Vorschlag:
  •  Frischer Saison-Blattsalat, besonders fein dazu sind zarte Löwenzahnblätter, Girsch etc.
  • Leicht gedünstetes Gemüse mit Reis oder Kartoffeln und mit frischen Kräutern und Gewürzen verfeinern (typische Ayur-Veda-Gewürze sind zB. Boxhornkleesamen, Senfsaat, Schwarzkümmel, Fenchelsamen, Ingwer, schwarzer Pfeffer, Kurkuma, Asaphoedita ect.)
  • *Dazu heisses, abgekochtes Ayur-Veda-Wasser trinken (siehe oben)
  • Nach dem Essen 1-2 Tassen Digest-Tee geniessen
Im laufe das Vormittags:
  • 1-2 Tassen Meda-Tee trinken
  • bei grossem Hunger eine kleine milde, gutgereifte Frucht essen.
Abednessen Vorschlag:
  • Gemüsesuppe eignet sich sehr gut
  • Dazu 1-2 Tassen Digest-Tee trinken
Vor dem Zubett gehen:
  • 1 "Schnapsgläschen" voll Aloe-Vera- Frischsaft langsam trinken
  • 1 Kräutertablette Triphala (Tri-Clean) mit etwas Flüssigkeit einnehmen
Zusätzlich:
  • Täglich:  1 Fussbad mit Basen-Salzmischung (mind. 1/2 Std.)
  • Wöchentlich:   1-2 Ganzkörper-Ölmassage. Öl gut in die Haut einmassieren, bes. an den Fusssohlen. Gut warm halten und entspannen (mind. 1/2 Std. einwirken lassen, das Öl nimmt die Schlacken über die Haut auf), nach der Ruhezeit gut abduschen.
  • WICHTIG: Insgesamt sollte pro Tag mindestens 1-2 Liter stilles, abgekochtes *Ayur-Veda-Wasser (siehe oben) den Tag verteilt, getrunken werden.
Diese Kur ca. 1-2 Wochen durchführen, danach 1-2 Monate lang am Abend keine eiweisshaltigen Lebensmittel und rohen Gemüse/Früchte zu sich nehmen (am besten eignen sich Suppen). 
Viel Erfolg !
Ich wünsche euch einen leichten, vitalen und tatkräftigen Frühlingsanfang
Herzlichst, eure Silvia