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Dienstag, 25. Juli 2023

Lughnasad...das Keltische Jahreskreisfest um den 30. Juli

Lugnasad

das Keltische Jahreskreisfest um den 1. August

Jetzt wird wieder gefeiert….

....das Fest des reifen Sommers, der Hitze und des Erntens und vor allem der Kräuterweihe.

 

Es ist die Zeit in dem die Sonne ihren höchsten Stand schon wieder verlassen hat und die Mondenergie in der abnehmenden Phase liegt. Wir spüren langsam die zerstörerische Kraft der Sonne, die andere Seite der Medaille.

 

 Lughnasad ist das Fest des Lugh, der Keltische Gott des Lichtschwertes. Er ist der Sohn der grossen, weisen Erdgöttin Taillte...die wahrscheinlich älteste Erdgöttin aller Göttinnen. Sie ist die Hüterin des Ackerbaus und der heiligen (heilsamen) Kräuter. Sein Vater war der Gott der Unterwelt, Balor, ein Fomore (das Volk das aus der Dürre und des Todes kam). Doch Taillte machte die Erde von der Dürre wieder fruchtbar. Sie verausgabte sich aber so sehr dafür, dass sie daran früh starb. Lugh, der aus dem Dunkeln (Erdentiefe) kommt und im Licht aufwuchs, ist hier Sinnbild für das Zusammenwirken von der Erdenmutter und dem Licht. Der Samen, der in der dunklen Erde keimt und dann dem Licht entgegenwächst.

 

Das Fest Lughnasad ist die Ehrung Lughs an seine verstorbene Mutter. Er veranstaltete zu ihren Ehren ein fröhliches Fest, das eine Art "Verschnaufspause" während der Erntezeit symbolisieren sollte. Sie brachten Opfergaben (besonders Ähren und Kräuter) dem Feuer, um die Elemente milde zu stimmen, hielten friedliche Wettkämpe ab und tanzten zu fröhlicher Musik (Lugh war unter anderem auch ein hervorragender Barde).

In der Zeit der Kräuterweihe oder Schnitter-Fest erinnerte die Erdgöttin daran, die Sichel weise zu führen und die Ernte überlegt zu schneiden...ernten wir zu früh, hat sie noch wenig Nährstoffe und ist "verwässert"...ernten wir jedoch zu spät, sind die Heilkräfte zerstört und ausgelaugt.

 

Da die Getreide- und Ackerernte noch nicht vollständig eingebracht war, wurde für günstiges Wetter und das Einbringen der noch bevorstehenden Ernte gebetet.

Hier wurden auch besonders die Heilkräuter der weisen Frauen geweiht, verarbeitet und für Räucherzwecke genutzt.

Was heisst das für unseren Alltag konkret? ...Jetzt ist die Zeit reif, um die letzte Ernten vorzunehmen. Alles, was zu unserem Wohl und für unser Leben gut und heilsam herangewachsen ist, steht jetzt zum Nutzen bereit.  Es ist auch Zeit der Entscheidung und des Trennens...von alten Zöpfen, überholten Wertvorstellungen oder Beziehungen (verdorbenen, ungeniessbaren Früchten).

Wir überlegen uns; was haben wir gesät? Was ist für uns gut oder was müssen wir wieder los lassen...unserer Mutter Erde zurückgeben.

Taillte ist eine weise Schnitterin, sie lehrt uns, uns abzugrenzen und uns entschieden für unser eigenes Wohl und das Wohl unserer Früchte zu Entscheiden und zu Handeln. Manchmal müssen wir auch gezielt trennen, abschneiden und beenden, was nicht mehr gut für uns ist. Sie zeigt uns klar, wie wir mit ihrer Hilfe und der Hilfe des Lichtgottes Lugh, unser Lichtschwert einsetzten können, um uns und unsere Frucht zu schützen und wenn nötig zu verteidigen.

Daillte ist der Archetyp einer ehrfurchtgebietenden, Grenzen setzenden und verantwortungsbewussten Königin, welche machtvoll, ordnend und selbstbewusst ihr Reich regiert.



Auch wir brauchen im Leben immer wieder Abgrenzung, Entschiedenheit und Klarheit, um gesund zu bleiben und unsere Früchte (auch unsere geistigen Früchte, unsere Ideen z.B.) schützen und hegen zu können.

Es heisst nun auch, dass wir uns von schlechten Dingen trennen sollten, dass wir vielleicht unnachgiebig sein müssen, damit unsere Sicherheit und unsere Gesundheit gewährleistet ist.

 

 

 

An diesem Jahreskreis-Ritual machen wir uns Gedanken über unsere Früchte, welche wir jetzt ernten können. Wir reflektieren, was uns guttut, was herangereift ist und was ist "essbar".

Gibt es vielleicht verdorbene Früchte oder sogar Ungeniessbares?

In einer wunderschönen Klang-Meditation, welche uns in die unterbewusste Tiefe zur weisen Urmutter Daillte führt, fragen wir um ihren Rat und vernehmen ihre Weisheit für unser Wohlergehen und was für uns unsere Ernte bedeutet.

 

Räucher- und Heil-Kräuter ernten und segnen

                                                                                             

Alle Kräuter, welche wir seit der Sommer- Sonnwende schon geerntet, „gebündelt“ und an luftigen Stellen gut trocknen haben, können wir jetzt an diesem Jahreskreis segnen und weihen.

 

Bis zur Herbst Tag - und – Nachtgleiche sollte dann die allerletzten Kräuter gesammelt und getrocknet sein, sonst verlieren sie an Kraft und Aroma (diese können wir dann an der Herbst- Tag-Nachtgleiche noch weihen).

 

Die getrockneten Kräuter werden danach einzeln in Dosen oder Gläser aufbewahrt, welche ganz nach Bedarf und Geschmack, zu einer eigenen Mischungen zusammengestellt werden kann.


Lasst euch dabei von eurer Kreativität leiten und beflügeln.

 

 

Zusätzlich können wir noch einen Medizin-Beutel anfertigen. Auch er wird geweiht.

Dabei überlegen wir uns, was wir hineingeben wollen;

Kräuter, Steine, Muscheln oder für uns bedeutende Gegenstände.

 

In einer kurzen Meditation bauen wir uns einen kraftvollen Schutz-Kreis auf und lassen ihn manifestieren, dass wir ihn jederzeit abrufen können, wenn wir ihn brauchen. Dabei wirkt unser Medizinbeutel im Alltag wie ein Ankerpunkt oder Erinnerung.

 

Danach ziehen wir Orakelkarten und geniessen selbst gebackenes Brot mit Olivenöl und verschiedenen Tipps (was die Ernte so alles hergibt)...dazu trinken wir Apfelbowle,  selbstverständlich ohne Alkohol (damit unsere geschärften Sinne nicht "vernebeln").

Zum Schluss geben wir getrocknete Ähren und Brotkrumen ins Feuer und danken den guten Kräften und Wesen für ihre wohlwollende Unterstützung und Hilfe....und wer weiss, vielleicht huscht da oder dort eine Elfe oder ein Naturwesen vorbei...!

 

Ich wünsche euch eine wunderbare, segensreiche und und weise Kräuterweihe

 

Herzlichst eure Silvia

Montag, 20. März 2023

Das keltische Sonnenfest der Frühlings-Tagundnachtgleiche

Es ist wieder soweit...wir feiern nun ein weiteres Jahreszeitenfest 
Die Frühlings-Tagundnachtgleiche, Ostara.
Es ist das erste der vier Sonnenfeste und ehrt die aufkeimende Kraft im Frühling. 


Gefeiert wird zwischen dem 20. und 22. März.
( das erste Mondfest, Imbolg, feierten wir am 1. Februar ).

An dieser Stelle im Jahreskreis geht die dunkle Jahreshälfte in die helle über.
Tag und Nacht, Helligkeit und Dunkelheit, Mond und Sonne sind in absolutem Gleichgewicht.
 Doch ist diese Zeit auch von grossen Spannungen gezeichnet. Es gibt jetzt ein Kräftemessen zwischen Winter und Frühling.
Einmal ist es angenehm sonnig und mild, ein anders mal schneit es und ist frostig-kalt.
Doch die Sonne gewinnt immer mehr an Kraft und Helligkeit.
In dieser Zeit wird viel Wasser im Boden aufgenommen. Schneeschmelze und die häufigen Regenfälle


sorgen nun für die notwendige Feuchtigkeit, damit die aufkeimenden Samen sich nähren, wachsen und durch die Erdkruste brechen können...dem lang ersehnten Licht entgegen.
Die Säfte in den Bäumen fliessen jetzt unaufhörlich empor, um die Blatt-und Blütenknospen aufzubrechen und dem Leben Platz zu machen, das unaufhaltsam und immer üppiger zu wachsen beginnt.
Für unsere Entwicklungsschritte bedeutet die Frühlings-Tagundnachtgleiche, das Umsetzen und manifestieren unserer Visionen und Wünsche, welche wir uns an Imbolg gefasste hatten.
Wir schreiten jetzt zu Taten und setzen um, was wir uns vorgenommen haben.
Wir spüren immer stärker, wie unsere Lebenskraft zurück kommt und mit zunehmendem Lich kommt auch unsere Lebensfreude merklich zurück. Endlich wollen wir die Winterkleider wegräumen und unser Zuhause kräftig auslüften.
Immer öfters zieht es uns nach Draussen und wir verspüren Lust, richtig aktiv zu werden, die frische Luft einzuatmen und dem Vogelgezwitscher zu lauschen.
Wir kommen in Bewegung!
Die impulsive Energie dieser Zeit gibt uns Kraft, etwas neues zu beginnen und uns hinauszuwagen. Oft haben viele das Bedürfnis, alte ungesunde Gewohnheiten zu verändern und frischen Wind in ihr Leben zu bringen.
Noch ist es nicht zu Spät für eine gründliche Entschlackungs-Kur. Wenn wir immer noch gezögert haben, mit der Realisierung unseren Vorsätzen....jetzt können wir bewusst beginnen, auch wenn uns die Frühjahrsmüdigkeit bremsen möchte. Das Überwinden der körperlichen und geistigen Winterträgheit fällt uns oft schwer, doch damit ist nun endlich Schluss...wir haben die Kraft der Sonne an unserer Seite.
Lets go!

Eine sanfte, effiziente Entschlackungs-Kur aus der uralten Ayur- Veda-Gesundheitslehre 
(natürlich nur wenn du absolut Gesund bist und keine Beschwerden hast, ansonsten lass dich kurz beim Arzt durchchecken!)
Du benötigst folgende Produkte:

- Aloe Vera Frischsaft 
- Ayur-Veda-Kräutermischung (Presslinge) "Triphala" (harmonisiert Pitta,            reduziert Ama und reinigt den Darm sanft).
-Digest-Tee oder Ama-Clean-Tee (unterstützt die Verdauung).
-Meda-Tee oder Kräuterpastillen ( Fettabbauend, leicht Hungerstillend).
-Sesamöl (evtl. mit ätherischen Ölen angereichert) oder Bio Kokosöl.
-Basisches Badesalz (gibt spezielle Mischungen im Fachhandel). 
* Gutes stilles Wasser, die Ayurvedische Lehre empfiehlt, Leitungswasser ca. 10-15 Min. abzukochen ( dieses Wasser hat eine feinere Molekularstruktur und hilft Schlacken auch in den kleinsten Gefässen zu lösen und abzutransportieren).
-Nach Bedarf, zusätzlich Ayurvedische Leber-Kräuter-Pastillen um die Leber zu unterstützen.

Die Kur:
Vor dem Frühstück:
  • Oel-Mundspühlung nüchtern ca. 10-20 Min. (dabei wird ca.1 El. Oel im Mund langsam durch die Zähne "gezogen", auf keinen Fall herunterschlucken!), danach das Öl in einem doppelschichtigen Haushaltstuch im Müll entsorgen!
  • Ein "Schnapsgläschen" voll Aloe Vera Frischsaft langsam trinken.
  • 1 Kräutertablette Triphala (Tri-Clean) mit etwas Flüssigkeit einnehmen.
Frühstück Vorschlag:
  • Frischgeschrotete Dinkelflocken mit Wasser aufkochen und zu einem Brei verrühren, mit Gewürzen wie Zimt, Vanille und Kardamom verfeinern, einen Apfel dazu reiben und einen Teelöffel Sahne oder vegane Milch/Rahm hinzufügen.
  • Dazu 1-2 Digest-Tee trinken
Im Laufe des Vormittags:
  • 1-2 Tassen Meda-Tee trinken
  • bei grossem Hunger eine milde, gutgereifte Frucht essen.
Mittagessen Vorschlag:
  •  Frischer Saison-Blattsalat, besonders fein dazu sind zarte Löwenzahnblätter, Girsch,   Brennnessel, Spitzwegerich, Günsel (Gundelrebe), Scharbockskraut, Gänseblümchen   und andere Wildkräuter.
  • Leicht gedünstetes Gemüse mit Reis oder Kartoffeln und mit frischen Kräutern und Gewürzen verfeinern (typische Ayur-Veda-Gewürze sind z.B. Boxhornkleesamen, Senfsaat, Schwarzkümmel, Fenchelsamen, Ingwer, schwarzer Pfeffer, Kurkuma, Asaphoedita, Galgant ect.)
  • * Dazu heisses, abgekochtes Ayur-Veda-Wasser trinken (siehe oben)
  • Nach dem Essen 1-2 Tassen Digest-Tee geniessen
Im laufe das Nachmittags:
  • 1-2 Tassen Meda-Tee trinken
  • bei grossem Hunger eine kleine milde, gutgereifte Frucht essen.
Abendessen Vorschlag:
  • Gemüsesuppe oder Gemüsebullion eignet sich sehr gut.
  • Dazu 1-2 Tassen Digest-Tee trinken
Vor dem Zubett gehen:
  • 1 "Schnapsgläschen" Aloe-Vera- Frischsaft langsam trinken
  • 1 Kräutertablette Triphala (Tri-Clean) mit etwas Flüssigkeit einnehmen
Zusätzlich:
  • Täglich:  1 Fussbad mit Basen-Salzmischung (mind. 1/2 Std.)
  • Wöchentlich:   1-2 Ganzkörper-Ölmassage. Öl gut in die Haut einmassieren, bes. an den Fusssohlen. Gut warm halten und entspannen (mind. 1/2 Std. einwirken lassen, das Öl nimmt die Schlacken über die Haut auf), nach der Ruhezeit gut abduschen.
  • WICHTIG: Insgesamt sollte pro Tag mindestens 1-2 Liter stilles, abgekochtes *Ayur-Veda-Wasser (siehe oben) den Tag verteilt, getrunken werden.
Diese Kur ca. 1-2 Wochen durchführen, danach 1-2 Monate lang am Abend keine eiweisshaltigen Lebensmittel und rohen Gemüse/Früchte zu sich nehmen (am besten eignen sich Suppen). 

Ich wünsche euch einen leichten, vitalen und tatkräftigen Frühlingsanfang
Herzlichst, eure Silvia

Freitag, 3. Februar 2023

Imbolg, der Beginn eines neuen Jahreskreises

Imbolg

Ein neuer Jahreszyklus kann wieder beginnen!

Traditionell wird Imbolg um den ersten Neumond, nach den Rauhnächten (oder um den 2. Neumond im Jahr), am Abend dem 1. Februar oder am 31.Januar gefeiert (die Nach vom 31. auf den 1. symbolisiert den Übergang, oder das Durchschreiten eines Tores).

Imbolg ist das erste Mond-Fest des neuen Jahreszeiten-Kreises und wurde seit Urzeiten der keltischen Göttin Brigit gewidmet (auch Briga, Brigit, Brigantia oder Bride genannt). Ihr Name bedeutet die Strahlende, oder die Lichtbringende.          

     Nach der Christianisierung wurde Imbolg, in "Maria-Lichtmess" gewandelt und wird heute in vielen Gegenden am 2. Februar zelebriert.

Imbolg ist auch das Fest der Birke, welche Schönheit, Licht oder Reinheit verkörpert. 

Imbolg ist ein keltischer Ausdruck und bedeutet Bauch, Höhle, aber auch All-Reinigung. Es bezieht sich auf den Aspekt der Mutter Erde, welche "schwanger" mit dem Keim des Lichtfunkens ist. Unsere keltischen Vorfahren bezeichneten die Mutter Erde als den "Mutterschoss", in dem sie das Licht empfängt gebärt und schlussendlich wieder zu sich nimmt, wenn es stirbt.
Die Empfängnis des Lichtes ist am 21.Dezember, bzw. am 22. Dezember, nachdem wir die längste und dunkelste Nacht überwunden hatten. Von dieser Zeit an wächst das Licht im Schoss der Erde langsam heran. Wir spüren, dass es Frühling wird, die Tage werden heller und langsam auch wärmer.

 Auch in uns spüren wir den " heiligen Lichtfunken", die "feurigen Lebensgeister" stetig stärker "aufkeimen" und wachsen. 
Jetzt wird es wieder Zeit unseren eigenen Lichtfunken zu ehren und ins neu-keimende Jahr zu bringen.

Wir fragen uns daher:
- Welchem Thema möchten wir uns in diesem Jahr besonders widmen?
- Welche Eigenschaften in unserem Innersten, Verborgenen möchten wir besonders nähren und ins Licht hinaus bringen?
- Welche besonderen Ideen dürfen in uns keimen und wachsen?


Die Birke
ist der erste Baum im keltischen Jahreskreis. Sie steht für den Neubeginn und die Reinigung. Sie ist die fliessend Kraft unseres Lebensaspektes, welche den ewigen Kreislauf des Lebens symbolisiert. Obwohl die Birke äusserlich zart und feingliedrig erscheint, ist sie eine der winterhärtesten Bäume in unseren nördlichen Hemisphären. Sie war eine der ersten Bäume, welche nach der ersten grossen Eiszeit, bei uns wieder ihre Wurzeln schlug. Daher wird sie oft als Pionierbaum bezeichnet. Die Birke macht den Boden fruchtbar, auch für andere Bäume, welche dort in der Regel nicht heranwachsen und gedeihen können. Oft kommt es vor, dass die Birke von ihren "Zöglingen" überschattet wird und verkümmert. 
Doch sie macht nur Platz für Neues, denn wenn sie nicht mehr gebraucht wird, geht sie, um an anderen Orten wieder alles fruchtbar zu machen und neu zu keimen!
 Die Birke kann unglaubliche Mengen Wasser aus der Tiefe der Erde in ihren Stamm ziehen um so die Keimung und das Wachstum des Lebens enorm beschleunigen. Durch die immense Wassermenge, welche im Vorfrühjahr durch die feinen Kanäle des Baumes gepumpt werden, werden nicht nur Nährstoffe in die Zellen transportiert, sondern auch Abfallprodukte abgeführt. das heisst, um neues Leben zu erschaffen, muss vorher alles gründlich gereinigt werden.
Die fliessende Kraft des Wassers ist auch für unseren Körper von grosser Bedeutung. Wenn wir "im Fluss des Lebens" sind, können wir uns immer wieder von Altlasten und Ballast befreien. So haben wir wieder neuen Raum für unser Leben, für neue Zellen und neue Ideen. Die innere "Schönheit" bezieht sich daher auch auf die innere Reinheit und Klarheit von Körper, Geist und Seele.

Das Jahreszeiten - Ritual am Abend von Imbolg


An diesem Abend beschäftigen wir uns besonders mit unserer geistigen und seelischen Reinigung, um wieder neuen Platz für das aufkeimenden Licht und die energetischen Kräfte in uns zu schaffen.

Wir fragen uns:
- Was wollen wir freigeben? 
-  Von welchen Verhaltensmustern, Glaubensstrukturen und Begrenzungen, wollen wir uns nun befreien, die unserem Seelenplan widersprechen oder unser lichtvolles "Voranschreiten" behindern
- Von welchen Aspekten in uns möchten wir uns trennen, was vergiftet unser Lebensmilieu?
- Welche "Schlacken" haben sich in der dunklen Jahreszeit in uns angesammelt, die wir in uns reinigen oder bereinigen möchten?
Wo beengen wir unsere Lebensfreude und was behindert sie?

Wenn wir in einer Gruppe sind (oder selbstverständlich auch für uns alleine), lassen wir eine Schüssel mit klarem Wasser im Kreise herumgeben. Dabei übergibt jede*r seine "Altlasten", mit einem Wort oder Gedanken, diesem Wasser. 
Danach wird die Schüssel in die Mitte des Kreises in ein Tablett oder Teller mit Kräutern, Birkenrinde/Blättern und Salz gestellt und mit weissen Kerzen umringt. Die Kräuter sind z.B. Lavendel, Beifuss, Salbei, Rosmarin, Thymian, Wermuth auch Myrrhe und Weihrauch-Harze (und viele viele mehr, lasst euch nicht einengen, wenn ihr andere Kräuter bevorzugt ). 
Die weissen Kerzen ist ein Symbol der Reinheit und des Neubeginns.
In einer Anschliessenden Meditation oder Bewusstseinsreise, nehmen wir Kontakt mit einem Lichtwesen der Birke auf, z.B. mit der grossen keltischen Göttin Bridgid (Briga, Birgit, Brigantia oder Bride) und gehen mit ihr zu ihrer heiligen Quelle der Reinigung und lassen uns dort von allen Belastungen und alten Verhaftungen befreien. Danach erlauben wir ihr, uns zu zeigen, was wir neues in unser Leben bringen werden, welches Licht wir hinausstrahlen können, oder WAS uns weiter entwickeln lässt, fördert und wachsen lässt.


Später wird das Wasser zu den Wurzeln einer Birke gegeben. Schön ist es, wenn wir ihr, in einem kleinen Ritual, dieses Wasser übergeben. Die Worte können lauten: 

"Birke unsere grosse Urmutter der Erde
Mutter unserer Vormütter, stark und weise
ich übergebe dir dieses Wasser in Anmut und Dankbarkeit,
im Wissen um deine Kraft des ewigen Lebens von werden, sein und sterben.
Nimm sodann, alle diese Energien auf und lasse sie durch deinen unendlichen Kreislauf der Reinigung und Erneuerung der Liebe, des Lichtes und des Wassers fliessen.
Wir danken dir
So sei es"!

Für die körperliche Reinigung können wir uns ein herrliches Salzbad mit duftenden Kräutern, im Schein von weissen Kerzen gönnen.

Fastenzeit- Fastnacht
Die Zeit um Imbolg war seit Urzeiten die Zeit des Fastens und der körperlichen, inneren Reinigung.
Für eine innere Reinigung können wir Birkenblättertee oder Birkenelexier einnehmen, dazu täglich Basensalz-Fussbäder geniessen und uns viel Bewegung an der frischen Luft verschaffen. Auch das Fasten oder reduziertes Essen, geht in dieser Zeit besser und einfacher, da in dieser Zeit, unser Stoffwechsel wieder vermehrt zu arbeiten beginnt.
   Ich wünsche euch von Herzen ein wunderschönes, reinigendes und erneuerndes Imbolg-Ritual - Fest. 

Herzlichst eure Silvia

Der Jahreszeiten-Kreis

Es gibt insgesamt 8 Jahresfeste.

 4 Mondfeste:
Imbolg, 31. Januar, Vorfrühjahr, das Lichtfest.
Beltane, 31. April, Frühsommer, das Fruchtbarkeitsfest.
Lugnasad, 31. Juli, Hochsommer, Kräuterweihfest.
Samhain, 31. Oktober, Spätherbst, Abschied des Lichtes.

4 Sonnenfeste:
Frühlingsequinox, 21-23. März, Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche.
Sommersonnwende, 21. Juni, der längste Tag und die kürzeste Nacht.
Herbstequinox, 21.-23. September, Herbst-Tag-und-Nachtgleiche.
Wintersonnwende, 21. Dezember, die längste Nacht und der kürzeste Tag.

Die Mondfeste werden zu Ehren der Mutter Erde gefeiert und unseren weiblichen Aspekten gewidmet. Dabei geht es um den ewigen Kreislaufs des Mondzyklus und des immerwährenden Kreislaufs des Lebens, von werden, sein und sterben.
Die Sonnenfeste sind dem Sonnenkreislauf und dem männlichen Prinzip, der Schöpferkraft gewidmet. Die Sonne ist die Kraft des Lebens und unsere Schaffenskraft, welche wir brauchen, um etwas aus unserem Leben zu machen. 

Montag, 19. September 2022

Keltisches Jahreszeitenfest der Herbst Tag-und- Nachtgleiche steht vor der Tür



Zwischen 21. und 23. September erleben wir das wunderbare Jahresritual der 
Herbst-Tag- und Nachtgleiche.  
Die Licht -und Schattenkräfte halten sich jetzt in Balance. 
Anders als im Frühling, gehen wir nun der dunkleren Jahreszeit entgegen und nehmen Abschied vom Sommer, von der Wärme, vom Licht und der fruchtbaren Zeit.

In diesem Jahr führen wir in der Gruppe, unser Jahreszeitenritual am Freitag, 23. September durch. 
Wir halten inne, geniessen nochmals die herrliche Fülle unserer grossen Mutter Natur und schöpfen aus dem Wissen und der Weisheit unserer Vorfahren. Denn schon seit Jahrhunderten feierten sie dieses Sonnenfest als Erntedank und hielten tiefgreifende Rituale ab. 

Das Erntedankfest steht oft mit den grossen Erd-und Muttergöttinnen in Verbindung, welche vor allem für Wohlstand, Reichtum und Fülle angerufen wurde. Z.B. Rosmerta, Demeter, Innana, Cres und Pachamama etc. Oft zeigte sie sich mit einem überfliessenden Füllhorn, mit Opferschale und manchmal auch mit einem Heroldsstab (Heilstab). Rosmerta ist eine nährende und aufbauende Göttin, welche uns lehrt unseren innerer und äusseren  Reichtum im Fluss zu halten. Oder uns aufzeigt, wie wir unsere materiellen Güter vermehren oder anlegen können, damit wir davon gut leben können. Viele Erdgöttinnen werden auch als Paar (Mutter und Tochter, Ehefrau und Ehemann oder Schwestern) dargestellt. Je nach Mythos werden sie in die Unterwelt entführt oder festgehalten und dürfen dann, nach geschickten Verhandlungen jeweils wieder für ein halbes Jahr in die Oberwelt zurück. 
Z.B. Die Schwestern Innana die "Lichtvolle" und Ereskigal die "Dunkle": Innana hört ihre Schwester in der Unterwelt über den Tod ihres Mannes laut wehklagen. Sie beschliesst, ohne ihre Insignien und völlig nackt, zu Ereskigal hinabzusteigen. Doch blind vor Trauer und Wut tötet Ereskigal ihre Schwester mit einem Blick. Innuna wird dadurch in die Unterwelt verbannt. Innuna jedoch hat weise Vorgesorgt. Sie beauftragte zwei kleine Fliegen, um sie zu retten, falls ihr etwas zustösse. Da die Fliegen sehr klein waren, kamen sie unbemerkt in die Unterwelt. Sie hörten der trauernden und leidenden Ereskigal anteilnehmend zu und besänftigten sie so sehr, dass sie ihnen einen Wunsch gewährte. Die Fliegen wünschten sich die Freilassung von Innuna. Ereskigal gewähret ihnen 
 diesen Wunsch, mit der Bedingung, dass sie ihr einen Ersatz schicken müsse. Als Innuna wieder auf die Erde zurück kam, sieht sie, dass alle um sie trauerten, mit der Ausgenahme ihres Ehemanns. Voller Wut schickte sie ihn in die Unterwelt. Sein Schicksal wurde jedoch von seiner Schwester gemildert, die freiwillig für ihn ein halbes Jahr in die Unterwelt ging. 
Diese Geschichten symbolisieren das Lichtes und die Kräfte, welche sich in die Erde zurückziehen und erst nach einem halben Jahr wieder zurück kommen.


Die Herbst-Tag-und Nachtgleiche ist auch die Zeit der Dankbarkeit und der Rückschau!

Wir fragen uns:
  • Was konnte ich in diesem Jahr wirklich ernten oder nutzen? 
  • Wie sieht meine Vorratskammer aus?
  • Wie habe ich persönlich meine Wünsche und Ideen umgesetzt oder wahrgenommen?
  • Welche neuen und "wundersamen" Fügungen hatten sich auch noch ergeben? 
  • Wie wurde ich vom "Leben" beschenkt und welche Menschen sind mir in diesem Jahr beigestanden, haben mir Zuwendung geschenkt oder unterstützt?
  •  Welche neuen Erfahrungen durfte ich in diesem Jahr machen und wo wurde ich inspiriert?
  • Aber auch, wie gehe ich mit meinen vermeintlichen Niederlagen und Fehlern um?
  • Sind es überhaupt Niederlagen, oder hat sich etwas Besseres, Neues ergeben?
Wir machen uns Gedanken über alles Gute, das wir erschaffen haben, auch was uns " zugefallen" und geschickt wurde und sind dankbar für die vielen "Früchte  des Lebens". Dann lassen wir bewusst alles los, was uns nicht mehr gut tut oder was uns auf unserem Lebensweg nur noch behindert.


Nun heisst es auch, uns für die kalte, dunkle Jahreszeit vorzubereiten, wir legen uns symbolisch "ein dickes Fell zu".

In dieser Zeit, der Zeit der dunklen Jahreshälfte, richten sich die Kräfte mehr und mehr nach Innen, wobei wir unweigerlich auch unsere tieferen Gefilde berühren. Deshalb ist es sehr Wichtig, unsere innere Sonne zu stärken und zu erhalten.


Aber wie setzen wir es im Alltag um?
 
Wir gehen an einen schönen, ruhigen Ort und lassen uns das vergangene halbe Jahr nochmals durch den Kopf gehen; wie sieht es aus mit unserer Energie oder mit unserem Energiekonto vom Geben und Nehmen...wie sehen unsere materiellen Güter aus...wie ist unser Freundeskreis oder unser unmittelbares Umfeld...können wir uns regelmässig auftanken und Energie schöpfen - uns entfalten?
In der dunklen hälfte des Jahres brauchen wir unsere Kraft- und -Energiereserven, welche wir in den lichtvollen Zeiten gesammelt haben. Für diese Reserven benötigen wir vor allem innere Ruheräume, Oasen der Stille und einen konstanten Lebensrhythmus um immer wieder die kraftvolle Erdenergie - unserer Mutter Erde - und die kosmische Lichtenergie - unsere Schöpferkraft  - zu erneuern.
 
 
* Unseren Lebensrhythmus können wir effizient stärken, in dem wir uns einen regelmässigen Tagesablauf, mit Essen, Schlafen, Aufstehen, Arbeiten und Pausen, erschaffen ( ideal sind, 2/3  regelmassige Wiederholungen, 1/3 spontane Aktionen).
 Für uns Frauen ist es sehr wirksam, wenn wir dem Mondzyklus folgen und in kleinen Ritualen diese tiefe weibliche Energie in uns aufnehmen.
* Innere Ruheräume erschaffen wir, wenn wir zwischendurch mal tief durchatmen können und 5 Minuten lang etwas schönes betrachten z.B. eine Blume/Pflanze, einem Tier zuschauen oder einmal nichts tun und sich intensiv wahrnehmen.
* Oasen der Stille finden wir, in kleinen Meditationen und kurzen Spaziergängen in der Natur, in dem wir den Naturtönen lauschen, die Luft um uns spüren und den Duft in uns aufnehmen.
* Hilfreiche Bäume als Kraftquelle sind:
Die Föhre, bringt unser inneres Licht zum leuchten und stärkt unseren persönlichen Ausdruck und Selbstwert.
Die Buche, schenkt uns Ruhe und Gelassenheit und öffnet unsere feinstofflichen Sinne für unseren inneren Raum und die Weite des Universums.
Die Olive, schenkt uns Fülle, Reichtum und Frieden. Sie erlöst uns von inneren Mangeldenken und Ängsten.
Die Quitte, vermittelt uns eine harmonische, fröhliche Stimmung und stärkt unsere Widerstandskraft und unser Immunsystem.
Der Holunder, der "magische" Baum der Drei-Einheit der grossen Muttergöttin (weisse Blüte-werden, rote Beere-sein, schwarze Beeren-gehen), schützt uns vor schlechten Energien und dient als Grenzhüterin zwischen den Welten. Er schenkt uns Widerstandskraft und Gesundheit. 
  

Wenn es uns in der Winterzeit gelingt, diesem Rhythmus der Stille und der Einkehr zu folgen, sind wir tatsächlich in der Lage uns tief zu regenerieren um wieder ganz neue Kräfte zu sammeln.


Noch ein wunderschönes Ritual  zum "Annehmen, Danken und Loslassen":
Am schönsten ist es, wenn wir dieses Ritual mit mehreren Leuten durchführen können, aber natürlich geht es auch für sich alleine.

nach einer Klangvollen Meditation, zu einem wunderbaren Kraftort, dort wo Fülle und Überfluss der Natur herrscht, begegnen wir unserer Muttergöttin und lassen uns von ihr unsere Vorratskammern, unser gesunden Beziehungsnetze und unsere glücklichen "Fügungen" zeigen, welche sich im laufe dieses Jahres ergeben haben.
Anschliessend führt sie uns an eine Heilquelle, wo wir von allen veralteten, hinderlichen und kräfteraubenden Mustern, Einstellungen und Energien gereinigt und befreit werden. 
 
Danach nehmen wir ein Stück Apfel (mit Kernen) und essen diese wunderbare Frucht unserer Mutter Erde als Symbol von Avalon, der Frucht der "Anderswelt" und denken dankbar an alle wunderbaren , Gaben die in diesem Jahr zu uns gekommen sind. Anschliessend geben wir die Kernen in eine Schale mit klarem Wasser und reichen sie durch die Runde. Nun geben wir alles ins Wasser hinein, in dem wir mit einem einzigen Wort alle Gaben benennen( z.B. Liebe, Freude, Transformation usw.).
Diese Schale stellen wir in die Mitte des Kreises.

Als nächstes nehmen wir einen Zettel zur Hand und schreiben alles auf, was uns jetzt nicht mehr dient, hinderlich oder schwächend ist. Darauf ziehen wir einen Baum aus den ENERTREE-Baumessenzen, stärken uns mit seinen Kräften, geben einen Tropfen auf den Zettel und verbrennen ihn in der Feuerschale

Zum Schluss nehmen wir uns, im Kreis um das Feuer, an der Hand ( die linke Hand ist gebend  (Handfläche nach unten) und die rechte Hand nehmend (Handfläche nach oben) und atmen tief ein, lassen dabei die Erdenergie über unsere Fusssohlen in den ganzen Körper fliessen und beim ausatmen lassen wir das kosmische Licht vom Scheitel durch uns durch wieder hinab über unsere Füsse in die Erde strömen.

Die Wasserschale bleibt den ganzen Abend in der Mitte und wird am Ende des Festes mit Liebe und Dankbarkeit einem Baum übergeben.

 
 
Von Herzen wünsche ich euch eine schöne und tiefgreifende Herbstzeit.
 
Eure Silvia
 
 
 
 
 
 

 

 

 


Dienstag, 21. Juni 2022

Willkommen zur Sommer-Sonnwende...zur Fülle und das Genährt werden



Fülle, Reifung, Lebendigkeit, Lebensenergie und Ernte...das sind die zentralen Themen in der Zeit der Sommer-Sonnenwende.

Das Licht, unsere Sonne, hat nun die stärkst Kraft erreicht und steht nun, in unseren Breitengraden, am höchsten Punkt des Firmaments. Der Licht-Keim, der in der Wintersonnwende gesetzt wurde, ist jetzt voll ausgereift und erwachsen geworden.


Obwohl wir erst begonnen haben, die Sonne und ihre Wärme zu geniessen,  nehmen sie schon bald und stetig wieder ab.  Gerade jetzt können wir besonders eindrücklich den immerwährenden Kreislauf von "Werden, Sein und Gehen" beobachten.

Besonders bei uns merken wir sehr gut, wie die die Elementarkräfte der Natur unterschiedlich wirken. Wie fühlen wir uns jetzt, wie war es in der Winter- Sonnwende?

Wir sind jetzt in der Zeit der grossen" Muttergöttinnen". Sie stehen für Mütterlichkeit, Nahrung und Schutz. Aber auch feurige Energie, Fülle, Liebe und Reichtum sind ihnen zugeteilt.

Wir können jetzt Ernten, was wir gesät haben und die Früchte geniessen.

In Irland wurde die Sonnengöttin "Aine", welche die Gestalt einer roten Stute annehmen konnte,  besonders in der Sommer-Sonnwende verehrt.  Damals zogen die Leute mit lodernden Fackeln durch die Felder und baten sie um Schutz und Fruchtbarkeit für Ernte und Vieh.

Auch die grosse Muttergöttin Freya, oder Frigg, wurde an vielen Orten gefeiert und verehrt.  Sie war eine der führenden "Matririarchinnen" und eine der herrschenden Stammesmütter in Nordeuropa.

Sie waren umsorgende, nährende und liebende Göttinnen, welche aber auch freizügig und selbstbewusst ihre Liebe lebten.

Immer wieder werden wir in den Jahres-Eckpunkten mit den spezifischen Themen der Gezeiten konfrontiert. Besonders jene Themen, welche wir noch nicht verarbeitet haben, oder solche, welche uns das ganze Leben lang beschäftigen.

·  Wir können uns fragen, wie  fürsorglich wir auf uns selber achten können. Gelingt es uns, unsere Bedürfnisse und Wünsche zu hegen und zu pflegen. Nehmen wir uns genügend Raum und Zeit, um uns wohl und gesund zu fühlen?

·   Achten wir auch auf  unser inneres Kind, können wir uns eine gute Mutter sein, tröstend nährend und beschützend?

·  Übernehmen wir die volle Verantwortung für unser Handeln und unser Tun, oder erwarten wir von anderen, von der Gesellschaft, das, was wir selber übernehmen sollten?

·  Erwarten wir insgeheim von unseren nächsten Mitmenschen, dass sie  uns liebevoll umsorgen und unsere alten Wunden heilen, welche wir von unseren Eltern gewünscht hätten?

All diese Themen können uns besonders in dieser Zeit vermehrt beschäftigen.

Erkennen wir, dass wir nur in unserem  Innersten nach den Mängeln, Sehnsüchten und Begrenzungen suchen können, um echte Heilung zu bekommen,  sind wir in der Lage unsere tiefsten Wünsche und kindlichen  Bedürfnisse anzunehmen, um unbeschwert das Leben zu geniessen.

In der Stille der Meditation oder im Zwiegespräch mit der Natur, beim Tanzen mit wiegenden Klängen und Trommelrhythmen, können wir uns selber liebevoll und geduldig geben, was wir brauchen.

Auch die  starken Heilkräfte der Bäume können wir zur Hilfe nehmen um viele verborgene dunkle Energien zu versöhnen und aufzulösen.

Die Esche und die Kastanie, die Eiche und die Ulme sind ausgesprochene Helfer in dieser Zeit.  Nicht zu vergessen ist auch der Holunder mit seiner mütterlichen, beschützenden und fürsorglichen Heilkraft.

Manchmal reicht es jedoch nicht, dass wir uns selber umsorgen. Dann brauchen wir Unterstützung von aussen, von einer liebevolle Person oder durch eine Therapie. Dann müssen wir immer wieder in der Realität spüren, wie es sich anfühlt, von einem Menschen achtsam verstanden und liebevoll umsorgt zu werden.


Wir stellen unsere eigene Baumessenz her:

·  Blätter, Blüten und Früchte von unserem ausgewählten Baum sammeln, gut säubern zerkleinern  und abtrocknen.  Anschliessend  alles  in ein verschraubbares Glas geben, mit hochprozentigem, gutem Alkohol überdecken (z.B. Korn, Wodka etc.) und ca. drei Wochen lang an einem warmen Ort mazerieren. Nach ca. 3 Wochen alles abseihen evtl. mit einigen Tropfen reinen ätherischen Ölen ergänzen und in schöne abgekochte Gläser füllen.

  • Eine andere Variante wäre; eine kleine Flasche mit reinem sauberen Wasser gefüllt auf eine Astgabelung des entsprechenden Baumes zu stellen (evtl. mit einem losen Band fixieren) und wärend 24 Std. "aufladen" lassen. Danach einen "Schluck" hochprozentigen Alkohol oder Essig dazugeben und mit Ätherischen Ölen (lasst euch einfach inspirieren, z.B. Zitrone, Lavendel, Geranie, Minze, Nadelhölzer, Weihrauch etc.) verfeinern.

·         Welcher Baum ist für uns geeignet?

·  Die Esche steht in der Enertree-Baumheilkunde für Fülle, Reichtum und Wertschätzung des eigenen Lebens.  Auch für die Eigenverantwortung und Erhöhung der ganzen Lebensenergie.                                                           -  Sie hilft uns jedoch auch bei , Mangelbewusstsein, Fremdbestimmung oder wenn wir uns Wertlos fühlen, in alten Mustern gefangen oder vom äusseren Reichtum abhängig sind


·  Die Kastanie steht für Lebensfreude, Dankbarkeit und die Kostbarkeit des Augenblicks                                                                                                                                             - Sie hilft uns auch bei, Frustration, Forderung ohne Dank, Leben im Gestern und Morgen sein, im Leistungsdruck und Perfektionsansprüchen verhaftet sein und wenn uns Glaubensmuster und Moralvorstellungen blockieren.

·         Die Eiche steht für Weisheit, Gerechtigkeit, Herzenskraft, Erfahrungen und Lebensbejahung.                                                                                                              - Sie hilft uns auch bei Ungerechtigkeit, Gleichgültigkeit, Zeitdruck, Unentschlossenheit, wenn wir mit dem Schicksal hadern und andere richten sowie urteilen.
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·         Die Ulme steht für, Kommunikation, Kreativität, Lebensfluss/Bewegung, Offenheit/Spontaneität und unser inneres Kind.                                                                                                                             - Sie hilft uns auch bei Lebensblockaden, Verschlossenheit, Programmierung, Röhrenblick und wenn wir an altem festhalten und andere kopieren.

Geniessen wir doch "im Hier und Jetzt"  mit Körper, Geist und Seele, die Fülle der Natur, die Heilkraft der Sonne und die lauen milden Nächte... und schauen mit Gelassenheit und Würde dem Leben entgegen.



Herzlichst eure Silvia



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