Montag, 20. März 2023

Frühlingszeit, Osterzeit!

Hallo Frühling


Nun hat die Sonne merklich an Kraft gewonnen und überall sehen wir es in der Natur spriessen und gedeihen.
Wo wir hinschauen, erblühen die Pflanzen in ihrer herrlichsten Pracht. Die vorherrschenden Farbtöne sehen wir jetzt in allen Schattierungen von, Grün, Weiss und Gelb. Diese Farben wiederspiegeln die Reinheit und Jungfräulichkeit der Natur und geben klare Hinweise auf ihre Wirkkraft.

Es herrscht einfach nur noch Natur-Power pur!

Ursprünglich wurde  um den 21. März (Frühlings-Equinox, oder Tag/Nacht-Gleiche) zu Ehren der Göttin Ostara, neun grüne Wildpflanzen gesammelt und anschliessend zu einer schmackhafte, vitalstoffreichen Suppe gekocht. Da diese Wildpflanzen besonders reich an Bitterstoffen und Flaviniden sind, unterstützen sie auf natürliche Weise unsere Ausscheidungsorgane, fördern die Verdauungssäfte und stärken unser Immunsystem. Auch die darin enthaltenen Ätherischen Öle sind bekannt für ihre reinigende, antimikrobielle, schleimlösende und entzündungshemmende Wirkung.
Heute wissen wir auch, dass das Blattgrün (Chlorophyll) einen immensen Einfluss auf unsere Vitalkraft hat und unter anderem die Lymphtätigkeit anregt, die gesunden Darmbakterien aufbaut und unser Organismus vor schädlichen Stoffen bewahrt.
Im Zuge der Christianisierung wurde dann dieser Uralte Brauch dem "Gründonnerstag" zugeordnet und bekam einen festen Platz an Ostern.
Interessanterweise wird das Datum von Ostern jeweils auf den Sonntag nach dem Vollmon gesetz, der auf die Tag-und-Nachtgleiche folgt.

Ein Rezept für die Ostara-Suppe

Dazu sammeln wir neun Wildkräuter:

  • Bärlauch
  • Brennessel
  • Gänseblümchen
  • Giersch (Geissfuss)
  • Gundermann (Günsel)
  • Löwenzahn
  • Schafgarbe
  • Scharbockskraut
  • Sauerampfer
  • Weitere Kräuter wären: Wiesenschaumkraut, Spitz- oder Breitwegerich, Wasserkresse




Die Kräuter gründlich waschen und zerkleinern, mit etwas Butter oder Kokosöl in der Pfanne leicht andünsten und mit 1 Liter Wasser ca. 10 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss alles gut pürieren mit Salz evtl. Pfeffer abschmecken und geniessen.

   

Guten Appetit.

Ich wünsche euch wunderschöne Ostern.

Herzlichst, Silvia

Das keltische Sonnenfest der Frühlings-Tagundnachtgleiche

Es ist wieder soweit...wir feiern nun ein weiteres Jahreszeitenfest 
Die Frühlings-Tagundnachtgleiche, Ostara.
Es ist das erste der vier Sonnenfeste und ehrt die aufkeimende Kraft im Frühling. 


Gefeiert wird zwischen dem 20. und 22. März.
( das erste Mondfest, Imbolg, feierten wir am 1. Februar ).

An dieser Stelle im Jahreskreis geht die dunkle Jahreshälfte in die helle über.
Tag und Nacht, Helligkeit und Dunkelheit, Mond und Sonne sind in absolutem Gleichgewicht.
 Doch ist diese Zeit auch von grossen Spannungen gezeichnet. Es gibt jetzt ein Kräftemessen zwischen Winter und Frühling.
Einmal ist es angenehm sonnig und mild, ein anders mal schneit es und ist frostig-kalt.
Doch die Sonne gewinnt immer mehr an Kraft und Helligkeit.
In dieser Zeit wird viel Wasser im Boden aufgenommen. Schneeschmelze und die häufigen Regenfälle


sorgen nun für die notwendige Feuchtigkeit, damit die aufkeimenden Samen sich nähren, wachsen und durch die Erdkruste brechen können...dem lang ersehnten Licht entgegen.
Die Säfte in den Bäumen fliessen jetzt unaufhörlich empor, um die Blatt-und Blütenknospen aufzubrechen und dem Leben Platz zu machen, das unaufhaltsam und immer üppiger zu wachsen beginnt.
Für unsere Entwicklungsschritte bedeutet die Frühlings-Tagundnachtgleiche, das Umsetzen und manifestieren unserer Visionen und Wünsche, welche wir uns an Imbolg gefasste hatten.
Wir schreiten jetzt zu Taten und setzen um, was wir uns vorgenommen haben.
Wir spüren immer stärker, wie unsere Lebenskraft zurück kommt und mit zunehmendem Lich kommt auch unsere Lebensfreude merklich zurück. Endlich wollen wir die Winterkleider wegräumen und unser Zuhause kräftig auslüften.
Immer öfters zieht es uns nach Draussen und wir verspüren Lust, richtig aktiv zu werden, die frische Luft einzuatmen und dem Vogelgezwitscher zu lauschen.
Wir kommen in Bewegung!
Die impulsive Energie dieser Zeit gibt uns Kraft, etwas neues zu beginnen und uns hinauszuwagen. Oft haben viele das Bedürfnis, alte ungesunde Gewohnheiten zu verändern und frischen Wind in ihr Leben zu bringen.
Noch ist es nicht zu Spät für eine gründliche Entschlackungs-Kur. Wenn wir immer noch gezögert haben, mit der Realisierung unseren Vorsätzen....jetzt können wir bewusst beginnen, auch wenn uns die Frühjahrsmüdigkeit bremsen möchte. Das Überwinden der körperlichen und geistigen Winterträgheit fällt uns oft schwer, doch damit ist nun endlich Schluss...wir haben die Kraft der Sonne an unserer Seite.
Lets go!

Eine sanfte, effiziente Entschlackungs-Kur aus der uralten Ayur- Veda-Gesundheitslehre 
(natürlich nur wenn du absolut Gesund bist und keine Beschwerden hast, ansonsten lass dich kurz beim Arzt durchchecken!)
Du benötigst folgende Produkte:

- Aloe Vera Frischsaft 
- Ayur-Veda-Kräutermischung (Presslinge) "Triphala" (harmonisiert Pitta,            reduziert Ama und reinigt den Darm sanft).
-Digest-Tee oder Ama-Clean-Tee (unterstützt die Verdauung).
-Meda-Tee oder Kräuterpastillen ( Fettabbauend, leicht Hungerstillend).
-Sesamöl (evtl. mit ätherischen Ölen angereichert) oder Bio Kokosöl.
-Basisches Badesalz (gibt spezielle Mischungen im Fachhandel). 
* Gutes stilles Wasser, die Ayurvedische Lehre empfiehlt, Leitungswasser ca. 10-15 Min. abzukochen ( dieses Wasser hat eine feinere Molekularstruktur und hilft Schlacken auch in den kleinsten Gefässen zu lösen und abzutransportieren).
-Nach Bedarf, zusätzlich Ayurvedische Leber-Kräuter-Pastillen um die Leber zu unterstützen.

Die Kur:
Vor dem Frühstück:
  • Oel-Mundspühlung nüchtern ca. 10-20 Min. (dabei wird ca.1 El. Oel im Mund langsam durch die Zähne "gezogen", auf keinen Fall herunterschlucken!), danach das Öl in einem doppelschichtigen Haushaltstuch im Müll entsorgen!
  • Ein "Schnapsgläschen" voll Aloe Vera Frischsaft langsam trinken.
  • 1 Kräutertablette Triphala (Tri-Clean) mit etwas Flüssigkeit einnehmen.
Frühstück Vorschlag:
  • Frischgeschrotete Dinkelflocken mit Wasser aufkochen und zu einem Brei verrühren, mit Gewürzen wie Zimt, Vanille und Kardamom verfeinern, einen Apfel dazu reiben und einen Teelöffel Sahne oder vegane Milch/Rahm hinzufügen.
  • Dazu 1-2 Digest-Tee trinken
Im Laufe des Vormittags:
  • 1-2 Tassen Meda-Tee trinken
  • bei grossem Hunger eine milde, gutgereifte Frucht essen.
Mittagessen Vorschlag:
  •  Frischer Saison-Blattsalat, besonders fein dazu sind zarte Löwenzahnblätter, Girsch,   Brennnessel, Spitzwegerich, Günsel (Gundelrebe), Scharbockskraut, Gänseblümchen   und andere Wildkräuter.
  • Leicht gedünstetes Gemüse mit Reis oder Kartoffeln und mit frischen Kräutern und Gewürzen verfeinern (typische Ayur-Veda-Gewürze sind z.B. Boxhornkleesamen, Senfsaat, Schwarzkümmel, Fenchelsamen, Ingwer, schwarzer Pfeffer, Kurkuma, Asaphoedita, Galgant ect.)
  • * Dazu heisses, abgekochtes Ayur-Veda-Wasser trinken (siehe oben)
  • Nach dem Essen 1-2 Tassen Digest-Tee geniessen
Im laufe das Nachmittags:
  • 1-2 Tassen Meda-Tee trinken
  • bei grossem Hunger eine kleine milde, gutgereifte Frucht essen.
Abendessen Vorschlag:
  • Gemüsesuppe oder Gemüsebullion eignet sich sehr gut.
  • Dazu 1-2 Tassen Digest-Tee trinken
Vor dem Zubett gehen:
  • 1 "Schnapsgläschen" Aloe-Vera- Frischsaft langsam trinken
  • 1 Kräutertablette Triphala (Tri-Clean) mit etwas Flüssigkeit einnehmen
Zusätzlich:
  • Täglich:  1 Fussbad mit Basen-Salzmischung (mind. 1/2 Std.)
  • Wöchentlich:   1-2 Ganzkörper-Ölmassage. Öl gut in die Haut einmassieren, bes. an den Fusssohlen. Gut warm halten und entspannen (mind. 1/2 Std. einwirken lassen, das Öl nimmt die Schlacken über die Haut auf), nach der Ruhezeit gut abduschen.
  • WICHTIG: Insgesamt sollte pro Tag mindestens 1-2 Liter stilles, abgekochtes *Ayur-Veda-Wasser (siehe oben) den Tag verteilt, getrunken werden.
Diese Kur ca. 1-2 Wochen durchführen, danach 1-2 Monate lang am Abend keine eiweisshaltigen Lebensmittel und rohen Gemüse/Früchte zu sich nehmen (am besten eignen sich Suppen). 

Ich wünsche euch einen leichten, vitalen und tatkräftigen Frühlingsanfang
Herzlichst, eure Silvia

Dienstag, 14. Februar 2023

Mein Medizinbeutel

 Mein Medizinbeutel


In vielen indigenen oder alten 
 Kulturen wurden (und werden heute noch) Medizinbeutel für Heilzwecke und Schutzrituale verwendet. Einerseits enthält er Kräuter und Heilpflanzen für Räucherungen und Gaben an die Naturwesen, andererseits werden Gegenstände und Steine beigelegt, welche als Schutz und Unterstützung unseres Lebensweges dienen.

Material:
- Ein Stück Leder oder Stoff von ca. 10-15cm. Durchmesser (kann auch grösser sein).
Material oder Farbe ist ganz persönlich und sollte aus  eigener Intuition ausgewählt werden ( dabei achten wir darauf, dass bei den "stoffigen" Materialien die Kannten vernäht werden, damit sie nicht ausfransen).
- Lederband, oder Kordel (sollte so lang sein, dass wir den Beutel gut am Gürtel befestigen können). Ca. 1 1/2x den Umfang des Beutels (bei 10cm Durchmesser ca.45cm, bei 15cm Durchmesser ca.65cm). 

Inhalt:
- Heilkräuter, z.B. Salbei, Beifuss, Johanniskraut, Holunder, Weissdorn, Lavendel, Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Myrte, Myrrhe, Weihrauch....usw.
- Schutzsteine, z.B.  Ein Stein, welcher wir auf dem Spaziergang gefunden haben oder im Garten, oder  ein schwarzer Turmalin, Kristall, Amethyst usw.


- Andere Gegenstände, z.B. Federn, Hölzer, Baumrinden, Flechten, Fotos, Zettel mit Worten, Sprüche oder Zeichen darauf und vieles mehr (alles, was für uns persönlich eine Bedeutung hat).

 Herstellung:

Nun stanzen wir, rund um den Rand des Beutels verteilt, Löcher für die Kordel oder das Lederband aus (am Besten geht es mit einem Locher oder Leder-Lochzange).
Dann ziehen wir die Kordel oder das Lederband ein (wenn wir eine gerade Zahl Löcher haben, kommen wir wieder auf der gleichen Seite des Beutels heraus, so können wir ihn leicht festbinden.
Damit die Kordel gut festgezogen werden kann, und wir nicht immer alles festbinden müssen, gibt es einen kleinen Trick; dabei nehmen wir eine Holz-oder Glasperle (kann natürlich auch eine x-beliebige sein), welche für Ketten benutzt werden, und ziehen die beiden Enden, der bereits durch den Beutel gezogenen Kordel, durch die Perlenöffnung hindurch (die Öffnung sollte jedoch nicht zu gross sein, damit die Kordel nicht so leicht herausrutschen kann). Nach einer Handbreite machen wir dann einen Knopf mit den beiden Kordeln und am äussersten
Ende nochmals.



Zum Schluss: können wir nun den eigenen, persönlichen Medizinbeutel mit einem Ritual oder einer Meditation einweihen. Es gibt dafür viele verschiedene Methoden.
 - wir können ihn mit einem Gebet aufladen
-wir singen ein spezielles Lied für ihn.
- Wir können ihn auch mit einer Trommel, Rassel, Klangschale oder sonst einem Instrument weihen - oder wir laden ihn mit guten Gedanken auf
- wir können auch ein Schutzritual mit ihm machen.
Alles was eine positive Energie hat ist richtig!

Lughnasad...das Keltische Jahreskreisfest um den 30. Juli

Lugnasad das Keltische Jahreskreisfest um den 1. August Jetzt wird wieder gefeiert…. ....das Fest des reifen Sommers, der Hitze und des Ernt...